INTERVIEW MIT RYDER DELGADO … ... über : Alien-Invasionen. De Liebe der Amerikaner zu Katastrophenfilmen. Champignons züchtende deutsche Autoren. Und natürlich über seine vom Apex Verlag, München, unter Vertrag genommene Grusel-Romane... und das Leben und Schreiben im Allgemeinen.   Hallo Ryder, schön, dass es geklappt hat mit dem Interview-Termin.- Aber: Warum treffen wir uns ausgerechnet hier, im Turnberry Isle Resort in Miami Beach?   RD: Du meinst, weil das hier eine der schickeren Adressen im Sunshine State Florida ist?   Schicker ...? Hallo?! Sterneküche, dazu zwei Golfkurse - und alles in herrlicher Lagunenlage.   RD: Si, und die Manager des Resorts werben auch noch mit dem Spruch: "Dies ist ein Ort, an dem Visionen zum Leben erwachen."   Also: Warum treffen wir uns ausgerechnet hier?   RD: Weil`s irgendwie passt zu den Alternativfakten, die heute plötzlich so „in“ sind, nicht nur in den USA. Und weil ich hier natürlich gerne mal umsonst wohnen wollte. Du verstehst ... ? Ich will so ein "Senhor Trump-Feeling" bekommen. Wie fühlt man sich, wenn man an solchen Orten wie selbstverständlich ein und aus geht? Dreht man allein deshalb schon so auf?   Außerdem ... noch gibt`s ja die Mauer um Mexiko herum nicht ...   RD: Genau. Noch komm ich raus und sogar hierher.   Na, Du bist ja auch kein Moslem.   RD: Aber ich war mal ein fünfjähriges Kind! Kinder sind mucho, mucho gefährlich für die neue Führung der USA. Einen dieser fünfjährigen Gefährder hat man fünf Stunden lang in Handschellen auf dem Aeroporto JFK festgehalten.   Und nun treffen wir uns also hier, in diesem Milliardärsrefugium. Du als Mexikaner auf feindlichem Terrain ...   RD: Oh, ich sehe die Americanos insgesamt nicht als Feinde! Und überhaupt ... Feinde. Ich bin eher dem Buddhismus zugeneigt, ich sehe ein paar mucho, mucho superreiche Schreihälse und mucho, mucho viele Rednecks, von denen man sagen könnte: "Wenn die ein Hirnschlag trifft, ist dies ein Schlag ins Leere." Aber solche Existenzen wandeln ja auch in Deinem Land. Nicht so superreiche, aber einer davon ist sogar eine sexy, mucho sexy Frau. Der andere ist auch eine Frau, aber nicht sexy. Hier im Resort aber ... das ist historischer revolutionärer Grund und Boden, theoretisch, oder, noch besser: alternativfaktisch.   Erklär`s mir, bitte.   RD: An dem Tag, an dem ein gewisser Senhor Trump vor den Augen einer gigantischen Alternative-Fakten- PHANTASTILLIARDENzuschauerschar vor dem Weißen Haus seinen Amtseid ablegte - trafen sich genau hier einige Strategen der Demokratischen Partei, darunter David Brock und Chicagos Bürgermeister Rahm Emanuel, ein enger Obama-Vertrauter, plus ein paar Millionäre oder Milliardäre, um ihre Visionen zum Leben erwachen zu lassen. Strategien zu entwickeln. Gegen Mr. Trump. 120 Typen, und die blieben über`s ganze Wochenende. Einige der Veranstaltungen liefen unter Titeln, die man eher auf einer SF-Convention zu finden vermutet hätte, etwa: "Die USA auf dem Weg in den Faschismus!" oder "Philip K. Dick hatte Recht!" oder "Lasst uns Trump in den Popo treten!" Man könnte also sagen: Die USA lieben zwar Katastrophenfilme, Alien-Invasionen und so. Aber noch sind sie nicht bereit, ihrem eigenen US-Präsidenten HÖCHSTPERSÖNLICH die Rolle der Katastrophe zuzugestehen, zumindest nicht völlig kampflos.   Also formiert sich hier der Widerstand?   RD: Na ja. Man wird sehen, so nach 150 Tagen TIA (Trump im Amt). Der Filmemacher Michael Moore jedenfalls rief mit einem einzigen Tweet reale Menschenmassen auf den JFK. Mittlerweile hat er eine Art Trump-Wikileaks geghründet. Google-Gründer Sergey Brin stand als Demonstrant in der Ankunftshalle in San Francisco. Facebook-Chief Zuckerberg und Apple-CEO Tim Cook äußerten "Sorgen angesichts dieser Politik." Wobei Politik vielleicht ein bisschen hochgegriffen war, für dieses hyperaktive Autogrammekrakeln eines 70jährigen Senhors. Microsoft nannte diese Namensschreibübungen treffender: "... einen fehlgeleiteten Schritt rückwärts". Vielleicht ist das erst der Anfang, ich würd`s den Americanos wünschen. Und mir. Ich hab amerikanische Filme immer so geliebt! In der Hauptstadt demonstrierten selbst Vietnamveteranen, ich glaube, sogar John Rambo war dabei ... In Florida gab sogar Arnold Schwarzenegger seine psychologische Einschätzung zum neuen Chief im Weißen Haus zu Protokoll, nämlich, dass der -   ... ziemlich irre sei. Genau. Hab ich gesehen. Was für Schwarzenegger beachtlich ist.   RD: Als Gouvernator hat der im Rahmen seiner Möglichkeiten einiges für den Umweltschutz gemacht.   Trotzdem, das wollen wir nicht vergessen, eilt ja auch ihm, wie dem mittlerweile sogenannten "Dicktator" Trump, der Ruf voraus, ein ziemlicher Grabscher gewesen zu sein.   RD: Tja. Ihr habt dafür Euren Master of Cojones Brüderle von der FDP. Von Eurem Alt-Kanzler Schröder mal gar nicht zu reden. Ganz, ganz dicke Cojones! Darf man sowas heute noch als Meinung frei äußern? Aber, was soll`s? Caramba, ich hab`s gesagt.   Schwer, von diesen alternativen Fakten weg und zu Deinen unheimlichen Romanen aus der glückseligen Jugendzeit zu kommen, die in gleich mehreren E-Book-Verlagen zur Herausgabe vorbereitet werden. Wobei ein sehr rühriger E-Book-Verleger in München wohl die Nase vorn hat.   RD: Nein, leider nicht mehr. The Times … and the People, they are-a-changing, sagt man das so?   Du bist so gar nicht so der typische Autor auf Promo-Tour. Noch nie was von Sebastian Fitzek gehört?   RD: Oh, doch. Genialer Selbstvermarkter, wenn ich groß bin, will ich auch mal so sein.   Lässt du deshalb, sozusagen versuchsweise, zu deiner Autorenvorstellung oben ein Foto posten, das auf  "Monthy Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft" anspielt?   RD: Respekt. Du hast es erkannt! Genau - es bezieht sich auf den genialen Sketch "Gefahrenabwehr unter Zuhilfenahme von Obst, Teil drei: Selbstverteidigung mit Bananen." Nie passte es besser als heute.   Interessant ist, dass einer wie du, der in jungen Jahren so fest verankert war im Heftroman-Markt ... dass so einer da freiwillig aussteigt und Bücher ins Deutsche übersetzt, bzw. eigene schreibt. Und überhaupt informiert darüber ist, was wie in der Welt vortgeht -  und dann auch noch eine politische Meinung hat. Und die sogar pointiert äußert und vertritt.   RD: Ja. Dumm. Klügere jüngere weibliche Autorenkollegen als ich würden dazu heutzutage wohl eher aus "Sex and the City" zitieren. Und ältere klügere Autorenkollegen als ich würden heutzutage lieber darauf verweisen, dass sie früher mal Champignons im Keller gezüchtet haben, um überleben zu können als revolutionäre linksgerichtete Autoren, die entschlossen sind, ihren Weg durch die Institutionen zu gehen.   Was tiefe Einsichten erlaubt.   RD: Ja, äh ... si. The Times they are a changin` ... Bob Dylan wusste damals schon Bescheid.   In deiner Autorenvorstellung oben steht zu lesen, in Mexico City habe man Dich in Gesellschaft des mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto gesehen, bzw. gehört ...   RD: Typische Fake-News, ein bisschen Spaß muss sein. Wir unterhalten uns hier ja auch nicht wirklich in Miami.   Fake-News - in Deiner eigenen Autorenvorstellung?!   RD: Ich hab auch schon mit López Obrador über den Dicktator abgelästert. Obrador, das ist der mexikanische Oppositionsführer. Nieto ist smart, man kann prima mit ihm dezent kichern über einen, der eine zehn oder dreißig Meter hohe, angeblich wunderbare Mauer durch Wüsten und über Felsen bauen und Indianerstämmen dafür ihr Land abluchsen und Mexiko für alles bezahlen lassen will. Aber deshalb steht er trotzdem immer noch wegen einiger Korruptionsskandälchen seiner Regierungspartei PRI im Regen. Auch wenn natürlich für ihn spricht, dass er mit einer mucho, mucho schönen Frau verheiratet ist, einem Telenovela-Star. Nicht nur wir Mexican Americans lieben solche Konstellationen!   Und? Sonst noch ein paar Fake-News? (Lacht)   RD: In Wirklichkeit gibt`s mich gar nicht. In Wirklichkeit bin ich ich und Martin Baresch, oder umgekehrt herum, je nachdem.   Ach, sieh an. Trotzdem … beide seht ihr richtig fit aus!   RD: Ja, klar, und manchmal surfen wir sogar noch. Bloß wird`s halt immer komplizierter, wieder auf das Surfbrett rauf zu kommen. Insiderwissen: momentan fühlt sich der Andere fast so alt, wie er ist. Shockin` 60 oder 180 Jahre älter als ich. Zu wenig Bananen.   Dann sollten wir jetzt aber eiligst auf die E-Book-Veröffentlichung deiner Romane zu sprechen kommen!   RD: Ja.Ok.   Dem Vernehmen nach war eine umfangreiche Werkausgabe geplant. Mit den „Geister-Krimis“, die in der Kelter-Reihe „Geister-Fänger“ nicht mal in der richtigen Reihenfolge herausgebracht wurden. Und? Insiderwisen!   RD: Die „Geister-Krimis“ und überhaupt meine allerersten Romantic Thriller, die Kelter ab 1976 in den Reihen „Kerzenschein“,“Irrlicht“, „Irrlicht exclusiv“, „Lady Romanze“ verlegte … die bleiben in den geheimen Truhen. Vorerst. Es gibt aber bereits Anfragen eines anderen E- Book-Verlags. Mal seh`n, vielleicht reifen dazu noch ein paar Ideen. In der Vorbereitung weit gediehen aber ist mittlerweile die E-Book- Ausgabe der „Damona King“-Serie. Die künftig natürlich nicht mehr Damona King heißen wird.   Ein Ryder-Delgado-Sammelband wurde beim Apex Verlag für März 2017 mit dem Titel "Schöpfer des Bösen" angekündigt. Fünf Romane in einem Band. Schaut man auf der Apex-Homepage jetzt danach, findet man nicht mal mehr Ryder Delgado.   RD: Kommt davon, wenn man Ghost(w)ryder ist, gnihihi. Aber ok, ernsthafter: Verleger - und Autoren. Zwischen den nämlichen gibt es Wechselwirkungen, verstehst Du? - Und da heutzutage auch von sämtlichen Partnern feierlich und glücklich unterschriebene Verträge keine Garantie mehr bieten, ist es eben leider so, wie es ist. Es wird vorerst keine Sammelbände mit den Romanen aus meiner glückseligen Kindheit geben. „Schöpfer des Bösen“ habe ich ja, wie „Die Hexe vom Teufelsfelsen“ mit 16/17 geschrieben. Sowas will man dann halt nur in einer sorgfältigen und liebevoll gemachten Edition wiedersehen. Und wenn das nicht möglich ist, dann lieber gar nicht. Carramba. Oder spricht man das nur mit einem "r" aus?   Du bist sehr zurückhaltend mit Insider-Infos ...    RD: Ah, wir Mexican Americanos sind manchmal zickige Kindsköpfe, aber lernfähige Gesellen, mucho lernfähig. Wir haben unsere Erfahrungen mit thrillkult gemacht, und mit anderen. Wir stehen ungern früh auf, aber wenn wir aufstehen, lernen wir und wir lernen von vielen, von Präsidenten, Kleinverlegern, Großverlegern unter Kleinverlegern, und Kleinverlegern, die sich für Großverleger halten und sich schlimmer als solche verhalten. Von sehr vielen lernen wir. Manchmal auf die harte Tour. Tja. Aber … Ich habe Senhor Dicktators grandioses Buch gelesen: THE ART OF THE DEAL. Großes Werk. Wunderbar. Vielleicht ein klitzekleines bisschen größenwahnsinnig - aber, hey, für einen Narzissten?! Nicht alles in Senhor Presidentes Kopf ist schlecht! In diesem Werk plaudert er jedenfalls darüber, dass er Verhandlungen liebt, die scheinbar aussichtslos sind. Er hält alles für Schlachten, in die er zieht. Wie er Drohkulissen aufbaut für den Verhandlungsgegner. Wie er DRUCK erzeugt, noch bevor die Verhandlungen begonnen haben. Imponieren und dominieren - so fasst er seine Strategie zusammen. Ich glaube, auch deutsche E-Book-Kleinverleger haben es mittlerweile offenbar gelesen und auswendig gelernt. Und kommen sehr, sehr weit mit diesem ihrem Wissen.   Ähem. OK. Parallel hast Du damals schon für Kelter „Geister-Krimis“ und „Romantic Thriller“ geschrieben?   RD: Ich glaube schon, ja. Ich mochte das gerne - Abwechslung. Und weil ich immer dazulernen wollte, habe ich auch gerne Senhor Alpers` Einladung angenommen und Science Fiction-Romane aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt. Dazulernen, das gehörte für mich immer dazu.   Du hast damals ja alsbald auch für Bastei an deren Bestseller-Gruselserie "John Sinclair" mitgeschrieben. RD: Gnihihi. Noch alsbalder aber an Basteis Gruselserie "Damona King". Das ging verblüffend ratzfatz, dieser Sprung von "Schöpfer des Bösen" und einem gewissen Mike Logan, der darin eine Hauptrolle spielt, zu „Damona King“. Der Logan hatte dann ja auch in zwei Folgeromanen noch einen Auftritt … RD: Ja. Der war schnell ziemlich beliebt. Was mich selbst ziemlich erstaunte. Und freute, klar. In Fankreisen wird selbst heutzutage noch von einem Mike-Logan-Minizyklus innerhalb der Reihe „Geister-Krimi“ gesprochen wird, schau Dich mal auf den Seiten des Zauberspiegels um. Da in vieren dieser Romane jedoch ein gewisser britischer Yard-Inspektor namens Ben Murray mitspielt, müsste man wahrheitsgemäßer natürlich von einem Ben Murray-Minizyklus sprechen. RD: Ja, schon. Aber dieser Murray war halt eher behäbig, so ein Maigret-Typ. Die Leute wollen Helden mit Cojones, verstehst Du?   Und wo findet sich im Roman "April Candy und der Mördermacher" der Cojones-Held?   RD: Oh. Der findet sich. Aber nur, wenn man die ur-uralte Géiwter-Krimi-Ausgabe anschafft. War mein allerallererster Roman für den „Geister-Krimi“. Ich war jung und respektlos.   Respektlos im Sinne von nicht eingeschüchtert in Ehrfurcht vor dem Verlag?   RD: Si. Damals hatte nich noch dicke Nervenstränge.   Die Romane der E-Book-Serie, die nicht mehr „Damona King“-Serie heißen wird - werden die bearbeitet oder umgeschrieben?   RD: SI. Natürlich. Selbst das Setting ist komplett phantastisch neu. Keine Resterampe-E-Books, sondern frisch vom Metzgerhaken, sozusagen.   Mehr gibt`s dazu momentan nicht? RD: Nein. Und die Romane, die Du als "Jason Dark" für "John Sinclair" geschrieben hast?   RD: Die wollte mein anbetungswürdiger Verleger zuerst in einem weiteren Ryder Delgado-Sammelband vereint unter der Titel "Bestien im Seelenwald" veröffentlichen. Dann wurde angedacht, sie als Einzelromane in einer geplanten Reihe zu bringen, über die ich aber kein Insiderwissen preisgeben will. Starten sollte sie ursprünglich im März 2017. Veröfffentlicht wurde - Stand April 2017 - noch nix. Aber manche Reihen brauchen einfach eine lange Vorbereitung, und dann werden sie der Hammer.   Jedenfalls… nun kommen deine „Sinclairs“, so viel steht inzwischen an alternativem Faktenwissen fest, als Einzelromane bei thrillkult. Als Kurzzyklus mit dem total abgefahrenen Grusel-Helden Jason Ganzalez Drake vom MI-ZERO. Auch Insiderwissen, aber das geht in Ordung. Wir Jungs von TKM sind locker. Keine Verschwörungstheoretiker. RD: Ich schweige wie im Grab und werde mich über Taten freuen. Wir sind ja kein großer E-Book-Kleinverlag. Wir sind eine Kreativen-Kooperative. Und unsere E-Books, die wir bisher nur via Amazon vertreiben, werden von Andern dann z.B. als „Kompendien“ sozusagen nachverlegt. Auch deshalb bereiten wir in großer Ruhe vor … RD: Und wenn dann ein Buch erscheint …Triumph! Genau. Das klitzekleine Projektchen thrillkult-media mit seiner Homepage, auf der nix hüpft und zappelt, keine Slide-show… Nix. Bei uns geht`s nicht um Masse. Wir hauen bewusst keine 100 Titel monatlich raus. Unsere Fixsterne sind: klasse Ideen. Deshalb jetzt, abschließend, bitte noch ein bisschen Insiderwissen ...!   RD: Es wird ein komplett neu geschriebenes Intro geben, in dem der Hero - nun natürlich nicht mehr John Sinclair! - eingeführt wird, in seinen Kampf gegen höllische Alptraumkreaturen. Diese Romane werden mucho bearbeitet und erweitert publiziert werden und insgesamt ein eigenständiges fettes Grusel-Abenteuer ergeben!   Gibt`s schon ein ins Auge gefasstes Veröffentlichungsdatum?   RD: Es gibt einen in einer ersten Fassung abgelieferten ersten Roman - "Traumdämon". Aber in den vergangenen Monaten wurde der Andere arg abgelenkt. Und dann gibt`s natürlich andere Projekte, die Vorang haben. Aus VÖ-Terminplanungen halte ich mich heraus. Auch diesbezüglich habe ich mucho gelernt.   Muchas gracias, Ryder! Aber noch perfekter wird`s, wenn ich als kleiner Werbeork hier noch ergänzend schreibe: Nachdem ich Dein vor Ideen nur so strotzendes Intro zu "Traumdämon" schon vorab lesen durfte, freue ich mich mucho, mucho auf alles, was da von dir kommt!   RD: Ich sage muchas gracias und grüße alle Fans! (Dieses Interview wurde Anfang April 2017 geführt.)
Copyright (c) Los Archivos Delgado ;-) Was Donald Trump noch nicht wussste: Auch „Mexikaner“ lieben Monthy Pythons.
  Ryder Delgado  Ryder Delgado... ist möglicherweise ein Pseudonym. Wäre er das nicht, würde er wohl, wie Millionen von Mexikaner, die Sensenfrau Santa Muerte ganz schön cool finden. Gemeinhin als Skelett in schwarzer Robe und mit beeindruckend großer Sense dargestellt, gilt sie auch als "Todesheilige", die ihre Wunder für den "kleinen Mann" im Hier und Jetzt vollbringt und sich einer Sache - zum Beispiel der Rache - sofort annimmt, im Gegensatz zur katholischen Kirche. Dabei gibt sie sich stets mit bescheidenem Lohn zufrieden: Äpfel, Süßigkeiten, Tequila - wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Ryder Delgado wurde von dem deutschen literarischen Agenten Ronald M. Hahn (Utoprop, Wuppertal) im Surferparadies Playa Zicata im Süden Mexikos entdeckt, als er gerade die Max Pipe ritt, eine Welle, die zu den größten ihrer Art gehört - und sofort Hans Joachim Alpers (Utoprop, Hamburg) empfohlen, der dafür sorgte, dass Delgados Grusel-Thriller in Deutschland rasch zu dem Markenzeichen für Gruselspannung wurden, ganz im Zeichen der La Santa Muerte. Mit den Romanen Die Hexe vom Teufelsfelsen und Die Insel der bösen Träume in Kelters Kerzenschein- bzw. Irrlicht-Reihe, die in der Folge bis heute nicht weniger als acht Mal nachgedruckt wurden, legte er den Grundstein für seine Mitarbeit am legendären Geister-Krimi. Nicht weniger legendär sein respektloser Erstling April Candy und der Mördermacher, dem bald schon die heute sehr gesuchten Romane der Mike Logan-Reihe innerhalb der Geister-Krimis folgten. Der Lockruf des Bastei Verlages 1979 und Delgados Wechsel an die Spitze der Grusel- Serie Damona King leiteten das lange Sterben der Reihe Geister-Krimi ein. Anfangs noch unter amerikanisiertem Pseudonym "Mike Shadow", schrieb Ryder Delgado ab Bd, 42 unter eigenem Namen in rascher Folge nicht weniger als 43 Damona King-Romane. Drei Mal lieh er seinen Namen dem Deutschen Wolfgang E. Hohlbein aus, der damals seine Karriere startete. In diesen Tagen trifft man Ryder Delgado häufig am Traumstrand "Hidden Beach" von Marieta Island, einer Vulkaninsel vor der Westküste Mexikos. In einem Trichter gelegen, der vom mexikanischen Militär und dessen Bombentests zu verantworten ist, kann er nur schwimmend und bei Ebbe erreicht werden. Auch in Mexico City, in Gesellschaft des mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto, wurde er gesehen.... bzw. gehört: Schallend lachten die beiden nämlich über die erst kürzlich wieder bekräftigten Pläne eines demnächst in Amt und Würden kommenden Präsidenten eines Nachbarlandes, man werrrde MEXIKO - 31 Bundesstaaten, die Estados Unidos Mexicanos (Vereinigte Mexikanische Staaten) mit einer insgesamten Bevölkerung von 122,3 Millionen Menschen - unterstützt von der deutschen Zementfirma Heidelberger mit einer Mauer zu ebendiesem Nachbarland versehen. Und die Estados Unidos Mexicanos auch noch dafür bezahlen lassen.
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